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        Systemische Familientherapie

 

Wenn jemand in den Kräften seines Systems verstrickt ist, sucht er in seinem individuellen Leben vergeblich nach einer Lösung.

 

Liebende Bindungen in Familien unterliegen bestimmten Gesetzen. Werden diese nicht befolgt, indem z.B. frühere Mitglieder nicht geachtet, ausgeklammert oder vergessen werden, sorgt ein „Familiengewissen“ für den entsprechenden Ausgleich, meist mit einer tragischen Lösung für das Mitglied, das sich mit der Person identifiziert. Der Antrieb, der hinter diesen Prozessen wirkt, ist LIEBE. –

Bei den Familienaufstellungen, Begründer Bert Hellinger, werden unbewusste Verstrickungen mit dem Schicksal der Angehörigen, die unterschwellige Dynamik in der eigenen Familie aufgedeckt und Lösungen im Verlauf der Aufstellung sichtbar gemacht.

Ohne eine bestimmte Form von Beziehungen vorzugeben, oder moralisch zu postulieren, wird sichtbar, dass Liebe und Freiheit nicht willkürlich, sondern im Zusammenspiel mit einer Ordnung funktioniert, die Bert Hellinger „O r d n u n g   d e r   L i e b e“  genannt hat. Das so in Ordnung gebrachte und jetzt neue Bild der Familie bewirkt eine Neuorientierung. Es ist ein wieder gefundener Anschluss an den Urquell des Lebens.

Wenn die Familie auf diese Weise in Ordnung gebracht wird, kann der einzelne aus der Familie hinausgehen.

Dann spürt er die Kraft der Familie im Rücken. Erst wenn die Bindung an die Familie anerkannt ist und die Verantwortung klar gesehen und verteilt ist, fühlt sich der Einzelne entlastet und kann seinem Eigenen, besonderen nachgehen, ohne dass ihn das frühere belastet und einholt.

 

Ablauf des Seminars: Die Aufstellungen finden in einer Gruppe von mindestens zwölf Teilnehmern statt, die sich gegenseitig als Stellvertreter dienen und einander im Raum so zugeordnet werden, wie es dem Bild, das die Person von seiner Familie hat, entspricht. Schrittweise erfolgt nun das Umstellen der Vertreter mit dem Ziel eine neue, gute Ordnung für diese Familie zu finden.

Darüber hinaus setzt das Hineingestellt Werden in fremde Familien und Bilder oft einen Erkenntnisprozeß in Gang, und ermöglicht dadurch eigene neue Perspektiven.

 

Das Seminar richtet sich an folgende Personen:

-        die sich über sich selbst, ihre Familien und ihre Beziehungen klar werden wollen.

-       die das eigene Herkunfts- und Gegenwartssystem ihrer Familie anschauen         wollen.

-          bei Suchterkrankungen

-          bei schweren Krankheiten

-          die Dynamiken in ihrem beruflichen Umfeld anschauen wollen

-          die Interesse an der Arbeit haben, aber nicht selbst aufstellen wollen

 

Die Achtung vor dem Schicksal des Einzelnen ist mir dabei ein großes Anliegen.

Empfehlenswerte Literatur:

Hellinger/Hövel

Anerkennen was ist (ISBN 3-466-30400-8

Thomas Schäfer

Was die Seele krank macht und was sie heilt (3-426-87029-0)

Berhold Ulsamer

Ohne Wurzeln keine Flügel (3-442-14166-4)

 

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