Akupunktur

Akupunktur, Teil der TCM (Traditionellen Chinesischen Medizin), ist eine Therapiemethode, die vor allem bei funktionellen Erkrankungen und Schmerzzuständen eingesetzt werden kann.

Eingebunden in die philosophische asiatische Denkweise ist es ein in sich geschlossenes System von Diagnostik und Therapie. Bei Gesundheit fließt die Lebensenergie und die Energieverteilung im Meridiansystem ist ausgeglichen. Krankheiten sind auf ein Ungleichgewicht von Yin und Yang zurückzuführen. Dieses gilt es durch die Nadelung auszugleichen.

Für die Diagnostik stehen zur Verfügung:

Puls-Diagnostik
Zungen- Diagnostik
Bauchdeckenreflex- Diagnostik
Ohrreflex- Diagnostik

Naturwissenschaftliche Grundlagen:

Für die Akupunkturwirkung sind eine Reihe verschiedener Mechanismen verantwortlich.

1. Die Bildung von körpereigenen morphinartigen Substanzen (Endorphine, Enzephaline) und Nervenüberträgersubstanzen (Neurotransmitter) .

Diese Substanzen sind nicht nur für die schmerzstillende, sondern auch für die psychisch aus = gleichende Wirkung verantwortlich.

2. die nervale Akupunkturwirkung: Stimulation von Akupunkturpunkten mit Hilfe der Nadel, Elektropuls, Laser oder Moxa.

3. Die Reflexwirkung. Ebenso wie krankhafte Veränderungen an inneren Organen zu Erscheinungen an der Körperoberfläche führen können, kann dieser Weg therapeutisch umgekehrt beschritten werden durch Reizung der Haut und Muskelareale, was die dem selbem Segment zugeordneten Organe beeinflußt.

4. Die regulatorische bioelektrische Wirkung der Akupunktur ist gekoppelt an die sogenannte Grundregulation nach Pischinger, über das Bindegewebe.

Orthopädische Krankheitsbilder: HWS-, Schulter-Armsyndrom, Lumbalsyndrom, Ischialgien, Hüft- und Knieschmerzen, , Epicondylitis ( Tennisellbogen)

Schmerzen unterschiedlicher Ursache: Migräne, Spannungskopfschmerz, Trigeminusneuralgie,

Gynäkologische und Urologische Beschwerden: Menstruations- und Zyklusbeschwerden, Unfruchtbarkeit, Potenzprobleme, Blasenleiden, klimakterische Beschwerden.

Verdauungs- Beschwerden: Verstopfung, Durchfälle, Gastritis, Kolitis ulcerosa, Morbus Crohn, Gallenblasen, - Leber-, Pankreasfunktionsstörungen.

Atemwegserkrankungen: Spastische Bronchitis, Asthma, Heuschnupfen, akute und chron. Nasennebenhöhlenentzündung.

Psychovegetative Störungen: Erschöpfungszustände, Schlafstörungen,

Suchtprobleme: (Nikotin, Alkohol, Eßsucht)

Augenerkrankungen: Bindehautentzündungen, Diabetische Rethinopathie, Netzhauterkrankungen, Retinitis pigmentosa, Makula Degeneration, Grüner Star, Grauer Star.

Sonderformen:

  • Koreanische Handakupunktur,
  • Schädelakupunktur (Yamamoto),
  • PAM (Periostale A. nach Felix Mann),
  • Augenakupunktur nach Boel
  • Ohrakupunktur,
  • Homöosinatrie ( Injektion homöopathischer Medikamente in Akupunkturpunkte)

In der Regel wird zweimal pro Woche behandelt.  Je nach Beschwerdebild zwischen 10 – 15 Behandlungen